Persönliche Frage

Florian hat in der Schule einen neuen Satz gelernt und fragt beim Abendbrot in die Runde: „What is your name?“ Nachdem sich ihm alle Familienmitglieder auf diese Weise einmal vorgestellt haben, ist – man ahnt es – der zweite Durchgang angesagt.

Bei Runde drei folgen die ersten Ermahnungen, damit die anderen überhaupt zum Essen kommen: „Nicht mit vollem Mund, Flori.“ Kurz ist Ruhe, dann geht es für Florian weiter. Man merkt ihm die wachsende Freude über wachsendes Können richtig an. Für ihn gibt es nichts Wichtigeres als diesen Satz, bis er ihn jederzeit wieder abrufen und richtig anwenden kann. Dafür übt er.

Wie machen wir es mit dem, was uns in diesem Jahr wichtig ist? Begraben wir es unter lauter Alltagsanforderungen? Ermahnen wir uns selbst mit „Jetzt ist aber erstmal gut.“, weil wir das Gefühl haben, unser Üben könnte andere nerven? Oder stehen wir zu unserer neuen Eigenschaft, dem neuen Verhalten, dem noch Ungeübten?

Üben Sie ein „Nein“ – möglichst ohne einen Nachsatz – wenn Sie sich in diesem Jahr mehr selbstbestimmte Lebenszeit gönnen werden. Üben Sie gutes Delegieren, wenn Sie gerade gelernt haben, dass Ihre Kraft nicht unendlich ist. What is your name? Wofür stehen Sie in diesem Jahr?

 

Herzlichen Dank an „Florian“ und seine Familie für das Erzählen der Einstiegsgeschichte.

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