Wie wird's werden?

Unsicherheit kann unfähig machen, Entscheidungen zu treffen. Denn wenn Ablenkung durch Arbeit oder Freizeitaktivität nicht ausreicht, kommt die Frage „Wie wird es im nächsten Jahr weitergehen?“ immer wieder hoch.

Beppo der Straßenkehrer in Michael Endes „Momo“ kehrt selbst die längste Straße Strich für Strich. Er schaut nicht immer zum kaum sichtbaren Ende und seufzt über den langen Weg. Er überlegt auch nicht, ob er den Besen lieber anders halten sollte, um schließlich am Ende optimal anzukommen.

Wenn die Sorgen und Befürchtungen überhand nehmen könnten, nehmen Sie sich doch einen Tag Sorgen-frei. Nur einen Tag. Oder einen halben, wenn Ihnen ein Tag zu lang erscheint. Vielleicht auch nur eine Stunde. Stellen Sie sich den Handy-Alarm und machen Sie ansonsten mit dem weiter, was Sie sowieso tun, Strich für Strich. Wenn sorgenvolle Gedanken auftauchen, vertrösten Sie diese auf später.

Sorgen spielen sich im Kopf ab und beeinflussen die Körperfunktionen. Wir denken uns Szenarien aus, die mehr oder weniger wahrscheinlich sind. Die Schultern ziehen sich zusammen, die Atmung wird flacher. Unsere innere Stimme wird von lauter Gehirn-Geplapper übertönt. Sie wird dadurch immer leiser und leiser. Wir merken nicht mehr, was uns wirklich gut täte.

Mit einer Stunde, einem halben oder einem Tag Sorgenpause geben Sie Ihrem Körper Zeit zur Erholung und Ihr Kopf ist beruhigt, schließlich darf er sich anschließend wieder Sorgen machen. Aber vielleicht hat er dann schon ein besseres Thema gefunden.

Kleeschnuppe

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