Fokus Standortverbesserung

Attraktive Standorte bestehen aus guten Mischungen: Wohnen und Arbeiten, Handel und Gastronomie, öffentliche Plätze mit guter Aufenthaltsqualität zu allen Jahreszeiten und gute Erreichbarkeit. Obwohl großer Zeitdruck herrscht – es ist schwer, einmal Verschwundenes wieder zurückzuholen – kümmern sich in kleineren Städten und Gemeinden oft nur Teilzeit- oder befristete Kräfte um Standortentwicklung, Leerstandsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Das ist nachteilig für alle Beteiligten. Handel und Gastronomie verlieren das attraktive Umfeld, der Tourismus leidet oder kommt gar nicht erst voran und jede neue Stellenbesetzung fängt von vorne an. Wer sein eigenes Geschäft neben einem demnächst leeren Laden hat, kann – und sollte – selbst aktiv werden, denn alles andere kann dauern.

Ein aktuelles Foto des eigenen Standorts, das nicht den leerstehenden Nachbarladen zeigt, kann man der Gemeinde zur Nutzung zur Verfügung stellen, damit die öffentliche Stadtseite mit Stimmungsfotos wieder aktuell ist. Wer eine eigene Homepage hat (hoffentlich jedes Unternehmen), kann auf befreundete Unternehmen auch mit Bild und Verlinkung hinweisen (Erlaubnis einholen).

Ja, so übernehmen Unternehmen auch Aufgaben, die eigentlich beim Stadtmarketing, der Standortentwicklung und natürlich den Vermietenden angesiedelt sein sollten. Vielleicht ergibt sich neben dem unmittelbaren Werbeeffekt sogar eine Zwischennutzung der leerstehenden Räume für kleines Geld, eine Kooperation rund um eine neue Geschäftsidee oder ein Veranstaltungsraum, bei dem der eigene Laden nebenan nicht umgeräumt werden muss.

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