Die Macht der Pausen

Im Gespräch geben Pausen Zeit zum Nachdenken und zum Antworten: Wer pausenlos redet, verliert an Wirkung und erschöpft die anderen. Im Berufsalltag gibt es zwei bedeutende Einsatzbereiche von Pausen: zur Erholung – und als Führungsinstrument.

Welche Führungskraft kennt es nicht: Man hat delegiert und dann hat man die Aufgabe trotzdem auf der eigenen To-do-Liste. Dieser Automatismus funktioniert besonders gut, wenn Menschen im Team sind, die sachlich berechtigt oder sachlich unberechtigt mit Rückfragen eigene Hilflosigkeit signalisieren. Diese Fragen sind der Trigger, der die Führungskraft dazu bewegt, die delegierte Aufgabe rasch selbst ganz oder zumindest teilweise in die Hand zu nehmen.

Mit einer Pause nach der „Hilfe“-Rede des Teammitglieds, gewinnt die Führungskraft Zeit, um kurz über die Motivation des Gegenübers nachzudenken. Ist es wirklich die Bitte um Unterstützung oder eine ritualisierte Rückdelegation? Wer sich diese Pausenzeit nimmt und die Stille souverän aushält, erlebt oft, dass die betreffende Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter weiterredet. Nun kommen konkrete Fragen – oder die Bereitschaft, es doch erst einmal selbst mit der Erledigung der Aufgabe zu probieren.

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