Beratung oder Coaching: Was passt besser?
„Eigentlich weiß ich doch, was ich will.“ und dann kommt ein begeistertes Statement zur Geschäftsidee. „Eigentlich weiß ich noch gar nicht, was ich will.“ und dann kommen diverse Ideen, was vielleicht mal die eine oder andere berufliche Zukunft ausmachen könnte.
Ist jetzt für Person 1 die Beratung und für Person 2 das Coaching die richtige Wahl? Mag sein, doch so eindeutig ist es in der Regel nicht. Denn Person 1 kann Ideenreichtum und Begeisterung im Außen zeigen, im tiefen Inneren jedoch noch den einen oder anderen Zweifel haben, auch unbewusst. In einer Beratung würde ich also meine Wahrnehmung unterschwelliger Unsicherheit ansprechen und wir suchen gemeinsam die Ursache: Ist es eine fachliche Unsicherheit oder stecken Emotionen und/oder verinnerlichte Glaubenssätze dahinter. Nach dem Okay meiner Klientin oder meines Klienten wechseln wir bei Emotionen und Glaubenssätzen von der Beratung zum Coaching, bis die Unsicherheit verschwindet.
Wer wegen innerer Zweifel zum Coaching kommt, kann in manchen Fällen ebenso schnell bei der Beratung landen. Während der Verstand noch diverse Wenns und Abers diskutiert, die Zeit noch nicht reif für das Projekt erscheint, kann unterbewusst doch schon Klarheit herrschen. Auch das lässt sich in der Wortwahl des Coachees und dem non-verbalem Ausdruck gut erkennen. Einmal angesprochen kann nach kurzem Coaching daher das Was sicher feststehen und wir reden in der Beratung über das Wie.